Protokoll : IEC 60870-5-102


 

Das Protokoll IEC 60870-5-102 ist auch in der LIAN 98 Software,
lauffähig unter dem Betriebssystem Microsoft® Windows® ( 32/ 64 Bit ), enthalten.

siehe : LIAN 98 Protokoll Router, Simulator und Analyzer


 

IEC 60870-5-102 : Parametrierung

 

 

CDE Adapter :

Modulationsart :

Baudrate :

Datenbyte :

Stoppbit :

Parität :

Time out :

Link Adressfelder :

ASDU Adressfelder :

Signatur :

Schalterstellung PCM

Puls-Code-Modulation asynchron

50 - 115 200 Baud

8 Bit ( fix )

1 Bit ( fix )

even / gerade ( fix )

250 msec ( variabel )

0 - 2 mit und ohne Struktur

1 - 2 mit und ohne Struktur

ja / nein

.

Verkehrsart Bezugnehmend auf die IEC 60870-5-102 Beschreibung wird keine symmetrische Übertragung unterstützt. Mit LIAN 98 ist es jedoch möglich auch diese Übertragungsprozedur zu simulieren. 
PzP :

symmetrisch

Punkt zu Punkt

Wenn symmetrische Übertragungsprozedur benutzt wird, darf jede Station Nachrichtenübertragungen beginnen. Symmetrische Übertragung ist beschränkt auf "End-End Konfiguration" oder "Mehrfach End-End-Konfiguration" 

Symmetrische Übertragung kann in Voll Duplex Übertragung angewendet werden.

Gmv :

unsymmetrisch

Gemeinschaftsverkehr

Unsymmetrische Übertragung wird in SCADA Systemen verwendet, bei denen eine Master Station den Datenverkehr durch sequentielles Abfragen der Unterstationen steuert.  

Die Master Station ist die Primärstation, die alle Nachrichtenübertragungen veranlasst, während Sekundärstationen ( Slaves ) nur übertragen dürfen, wenn sie gefragt wurden.
Die unsymmetrische Übertragung kann generell verwendet werden, muss aber bei Gemeinschaftsverkehr Konfiguration verwendet werden. 


Telegrammstruktur

Das IEC TCP 102 Standard Protokoll verwendet ausschliesslich die Formatklasse FT 1.2, die in IEC 60870-5-1 ( Übertragungsformate ) definiert ist. Formate mit fester und variabler Länge sind ebenso wie das Einzelzeichen E5H zulässig.  Die Übertragung der Datenbytes erfolgt nach dem Prinzip "LSB first".

Es handelt sich um ein asynchron Protokoll mit der Hammingdistanz = 4. Die Reihenfolge der Anwenderdaten wird durch eine 8-Bit Prüfsumme abgeschlossen. Die Prüfsumme ist die arithmetische Summe über alle Anwenderdaten Oktette.

Telegramm-Format mit variabler Länge :

Das Telegramm mit variabler Länge wird für die Datenübertragung der Anwenderdaten zwischen der überwachenden und der überwachten Station verwendet.

 

Telegramm-Format mit fester Länge :

Das Telegramm mit fester Länge wird normalerweise für Dienste der Verbindungsschicht benutzt. In besonderen Fällen kann das Format mit fester Länge statt eines Einzelzeichens als Quittung verwendet werden.  

 

Einzelzeichen:

Einzelzeichen werden normalerweise benutzt, um Dienstdaten der Verbindungsschicht und Anwenderdaten zu quittieren. 

E5 H = ACK: Positive Quittung


Steuerfeld :

RES Reserviert
PRM Primär Nachricht

0 = Nachricht von einer  Sekundär ( überwachten ) Station
1 = Nachricht  von einer Primär ( überwachenden ) Station

FCB Telegrammfolgebit  - Primär Nachricht

wechselndes Bit für aufeinanderfolgende SEND/ CONFIRM oder REQUEST/ RESPOND Telegramme pro Station. Die Primärstation wechselt das FCB Bit für jeden neuen SEND / CONFIRM oder REQUEST/ RESPOND Übertragungsdienst, der an die gleiche Sekundärstation gerichtet ist. 

Wenn eine erwartete Antwort ausbleibt (fehlt), wird der gleiche SEND / CONFIRM und REQUEST/ RESPOND Dienstauftrag mit dem gleichen Telegrammfolgebit wiederholt.

Im Falle eines Rücksetzbefehls ist das Telegrammfolgebit immer 0 und nach dem Empfang  dieser Befehle erwartet die Sekundärstation immer, dass das nächste Primärtelegramm  mit FCV = gültig (FCV=1) gesetzt wird, um den entgegengesetzten Wert des FCB zu haben, z. B. FCB gleich eins.

FCV Gültigkeit Telegrammfolgebit - Primär Nachricht

0 = die wechselnde Funktion und das FCB Bit ist ungültig
1 = die wechselnde Funktion und das FCB Bit ist gültig

SEND/ NO REPLY Dienste, Nachrichten an alle und andere Übertragungsdienste, welche die Vervielfachung oder den Verlust der Informationsausgabe tolerieren,  wechseln das FCB Bit nicht und zeigen dies durch ein zu-Null FCB Bit an. 

ACD/ RES Unsymmetrische Übertragung : Zugriffsanforderung - Sekundär Nachricht
Symmetrische Übertragung     : Reserviert

Es sind 2 Klassen von Nachrichten für die Übertragung vorgesehen, nämlich Klasse 1 und Klasse 2.

0 = Keine Zugriffsanforderung auf die Übertragung von Daten der Klasse 1 
1 = Zugriffsanforderung auf die Übertragung von Daten der Klasse 1

Übertragung der Daten Klasse 1 wird normalerweise für Ereignisse oder Nachrichten mit hoher Priorität benutzt.
Übertragung der Daten Klasse 2 wird normalerweise für zyklische Übertragung oder Nachrichten mit geringer Priorität benutzt. 

DFC Datenfluss Steuerung - Sekundär-Nachricht

0 = weitere Nachrichten werden angenommen
1 = weitere Nachrichten können einen Datenüberlauf verursachen.

Sekundär-(antwortende) Stationen zeigen der die Nachricht veranlassenden (Primär)Station an, dass eine unmittelbare Folge einer weiteren Nachrichten einen Pufferüberlauf verursachen kann.

Funktionscode :

Funktionscodes im Steuerfeld in einem von der Primärstation gesendeten Telegramm ( PRM = 1 )

Funktion Telegrammtyp Dienstfunktion FCV
 0 Send/ CONFIRM erwartet Fernrücksetzung 0
 1 Reserviert    
 2 Reserviert    
 3 Send/ CONFIRM erwartet Anwenderdaten 1
 4 Send/ NO REPLY erwartet Anwenderdaten 0
 5 Reserviert    
 6 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung    
 7 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung    
 8 Reserviert    
 9 Request/ RESPOND erwartet Abfrage Link Status 0
10 Unsymmetrisch : Request/ RESPOND erwartet Abfrage Anwenderdaten Klasse 1 1
11 Unsymmetrisch : Request/ RESPOND erwartet Abfrage Anwenderdaten Klasse 2 1
12 Reserviert    
13 Reservviert    
14 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung    
15 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung    

 

Funktionscodes im Steuerfeld in einem von der Sekundärstation gesendeten Nachricht ( PRM = 0 )

Funktion Telegrammtyp Dienstfunktion
  0 CONFIRM ACK: Positive Quittung
  1 CONFIRM NACK: Nachricht nicht angenommen Link arbeitet
  2 Reserviert  
  3 Reserviert  
  4 Reserviert  
  5 Reserviert  
  6 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung  
  7 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung  
  8 unsymmetrisch : RESPOND Anwenderdaten
 9 unsymmetrisch : RESPOND NACK: angeforderte Daten nicht verfügbar
10 Reserviert  
11 RESPOND Linkstatus oder Zugriffsanforderung
12 Reserviert  
13 Reserviert für besondere Anwendungen nach Vereinbarung  
14   Linkdienst arbeitet nicht
15   Linkdienst nicht implementiert

Link Adressfelder :

Link Übertragungsprozeduren verwenden ein Steuerfeld und das optionale Adressfeld. 

Die Link Adresse ist eine Nummer für eine Kommunikations-Verbindung, die für die Verbindung von einer Kontrollstation benutzt wird. Sie wird nur als Adresse im Kommunikationsnetzwerk selbst benützt und darf kein Teil der Gesamtadresse eines Datenpunktes sein.  

Gemäss Standard kann dieser Parameter aus 0, 1 oder 2 Oktetten bestehen. 0 ist nur für symmetrische Übertragung gültig. 

Typ Identifikation :

Der Wert <0> wird nicht verwendet. Der Bereich der Nummern 1 bis 127 wird für Standard-Definitionen des IEC 60870-5-102 Standard verwendet. Der Bereich 128 bis 135 ist reserviert für die Wegevermittlung von Nachrichten. Die Nummern von 136 bis 255 sind für besondere Anwendungen. 

Der Bereich der Nummern 128 bis 255 ist für besonderen Gebrauch und im Standard nicht definiert, aber es wird empfohlen, dass die Identifikationsfelder der  Dateneinheit von persönlichen ASDU das gleiche Format haben wie Standard ASDU. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Definition der Typidentifikationsnummern für Prozess- und Systeminformationen in Steuer- und Überwachungsrichtung.

Prozessinformation in Überwachungsrichtung :

1 Einzelmeldung mit Zeitmarke M_SP_TA_2
2 Abrechnungszählerstände zu 4 Oktetten M_IT_TA_2
3 Abrechnungszählerstände zu 3 Oktetten M_IT_TB_2
4 Abrechnungszählerstände zu 2 Oktetten M_IT_TC_2
5 periodisch zurückgesetzte Abrechnungszählerstände zu 4 Oktetten M_IT_TD_2
6 periodisch zurückgesetzte Abrechnungszählerstände zu 3 Oktetten M_IT_TE_2
7 periodisch zurückgesetzte Abrechnungszählerstände zu 2 Oktetten M_IT_TF_2
8 Betriebszählerstände zu 4 Oktetten M_IT_TG_2
9 Betriebszählerstände zu 3 Oktetten M_IT_TH_2
10 Betriebszählerstände zu 2 Oktetten M_IT_TI_2
11 periodisch zurückgesetzte Betriebszählerstände zu 4 Oktetten M_IT_TK_2
12 periodisch zurückgesetzte Betriebszählerstände zu 3 Oktetten M_IT_TL_2
13 periodisch zurückgesetzte Betriebszählerstände zu 2 Oktetten M_IT_TM_2

Systeminformation in Überwachungsrichtung :

70 Initialisierungsende M_EI_NA_2
71 Hersteller- und Produktspezifikation der Zähler-DEE P_MP_NA_2
72 Aktuelle Systemzeit der Zähler-DEE M_TI_TA_2

Systeminformation in Steuerrichtung :

100 Abruf der Hersteller- und Produktspezifikation C_RD_NA_2
101 Abruf einer Liste von Einzelmeldungen mit Zeitmarke C_SP_NA_2
102 Abruf einer Liste von Einzelmeldungen mit Zeitmarke eines ausgewählten Zeitbereichs C_SP_NB_
103 Abruf der aktuellen Systemzeit der Zähler-DEE C_TI_NA_2
104 Abruf der Abrechnungszählerstände der ältesten Messperiode C_CI_NA_2
105 Abruf der Abrechnungszählerstände der ältesten Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NB_2
106 Abruf der Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode C_CI_NC_2
107 Abruf der Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_ND_2
108 Abruf periodisch rückgesetzter Abrechnungszählerstände der ältesten Messperiode C_CI_NE_2
109 Abruf periodisch rückgesetzter Abrechnungszählerstände der ältesten Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NF_2
110 Abruf periodisch zurückgesetzter Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode C_CI_NG_2
111 Abruf periodisch zurückgesetzter Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NH_2
112 Abruf der Betriebszählerstände der ältesten Messperiode C_CI_NJ_2
113 Abruf der Betriebszählerstände der ältesten Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NK_2
114 Abruf der Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode C_CI_NL_2
115 Abruf der Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NM_2
116 Abruf periodisch rückgesetzter Betriebszählerstände der ältesten Messperiode C_CI_NN_2
117 Abruf periodisch rückgesetzter Betriebszählerstände der ältesten Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NO_2
118 Abruf periodisch rückgesetzter Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode C_CI_NP_2
119 Abruf periodisch rückgesetzter Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NQ_2
120 Abruf der Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode eines ausgewählten Zeitbereichs und eines ausgewählten Adressbereichs  C_CI_NR_2
121 Abruf periodisch rückgesetzter Abrechnungszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode eines ausgewählten Zeitbereichs und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NS_2
122 Abruf der Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode eines ausgewählten Zeitbereichs und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NT_2
123 Abruf periodisch rückgesetzter Betriebszählerstände einer bestimmten vergangenen Messperiode eines ausgewählten Zeitbereichs und eines ausgewählten Adressbereichs C_CI_NU_2

 

Das Programm SIMO kann auch anwender-definierte Telegrammtypen im Bereich von 1-127 verarbeiten, wenn diese nicht gegen die Telegrammstruktur des IEC TCP 102 verstossen.

Variable Strukturkennung :

Mit dem SQ Bit wird die Adressierungsart der nachfolgenden Informationsobjekte oder Elemente festgelegt. 

SQ = 0

Jedes Einzelelement oder jede Kombination aus Elementen wird durch die Adresse des Informationsobjekts adressiert. Die ASDU darf aus einem oder mehr als einem gleichen Informationsobjekten bestehen. Die Anzahl der Objekte ist binär codiert und legt die Anzahl der Informationsobjekte fest. 

SQ = 1

Eine Folge gleicher Informationselemente ( z. B. Messwerte gleichen Formats ) wird durch die Adresse des Informationsobjekts adressiert. Die Adresse des Informationsobjekts definiert die zugehörige Adresse des ersten Informationselements der Folge. Die anschliessenden Informationselemente werden durch aufsteigende Zahlen gekennzeichnet, die kontinuierlich in Schritten von + 1 auf dieser Adresse aufsetzen. Die Anzahl der Objekte ist binär codiert und legt die Anzahl der Informationselemente fest. Im Falle einer Folge von Informations- elementen wird nur ein Informationsobjekt in einer ASDU angeordnet. 

Übertragungsursache :

Die Übertragungsursache leitet die ASDU zur Weiterbearbeitung an eine bestimmte Anwendungsaufgabe (Programm). 

ASDU in Steuerrichtung sind bestätigte Anwendungsdienste und dürfen in Überwachungsrichtung mit abweichenden Übertragungsursachen gespiegelt werden. 

P/N

Das P/N-Bit zeigt die positive oder negative Bestätigung eines Aktivierung, die von einer primären Anwendungsfunktion angefordert wurde. Wenn nicht benötigt, wird das  P/N-Bit auf Null gesetzt. 

T

Zusätzlich zur Übertragungsursache werden mit dem Testbit ASDUs gekennzeichnet, die während eines laufenden Testbetriebs erzeugt wurden. Das Testbit wird z. B. für den Test der Übertragung und der Geräte benutzt, ohne dabei den Test zu beeinflussen. 

Gemeinsame Adresse der ASDU :

In Oktett 4 und wahlfrei 5 des Identifikationsfelds der Dateneinheit ist die Adresse der Zähler-Daten- einrichtung festgelegt. Die Adresse der Zähler-DEE ist eine gemeinsame Adresse, die zu allen Objekten einer ASDU gehört. Die Länge der Adresse der Zähler-DEE ( 1 oder 2 Oktette ) ist ein für jedes System fester Parameter. 

Listennummer :

Die Listennummer wird entweder als "Listennummer der Messperiode" oder "Listennummer für Einzelmeldungen" genutzt.

Adresse des Informationsobjekts  :

Die Adresse des Informationsobjekts ist die Adresse eines Zählwerts oder die Adresse einer Einzelmeldung. 

In jedem Fall ist die maximale Anzahl verschiedener Objektadressen auf 255 beschränkt. Wenn die Adresse des Informationsobjekts in einigen ASDUs nicht genutzt wird, wird sie auf Null gesetzt.

Signatur : ( optional )

Wenn die Signatur vorhanden ist, ist sie für die Typkennung 2 bis 7, die Abrechnungszählerstände, festgelegt. Die Signatur ist die arithmetische Summe modulo 256 über alle Oktette eines Abrechnungszählerstandes und des dazugehörigen Identifikationsfelds. 

 


Simulationsmodus

Das Programm SIMO bietet mit dem eingebauten Simulationsmodus die Möglichkeit neben der Aufzeichnung von Telegrammen den PC auch als Gegenstation arbeiten zu lassen.

 

Bitte beachten Sie, dass ab der Version 3.56.5 die Simulation komplett überarbeitet wurde. Je nach der verwendeten LIAN-DOS Version, lesen Sie den Ihrer Version entsprechenden Abschnitt.

 

Simulation mit LIAN-DOS bis Version 3.56.4

Mit dem Befehl 'RTI [zeitfenster] [wiederholungen]' startet man die Simulation, wobei kein Unterschied zwischen Primär- und Sekundärstation bzw. symmetrischer und unsymmetrischer Übertragung gemacht werden muss. Das Programm orientiert sich dabei am Funktionscode und dem PRM Bit im Steuerfeld der Linkschicht.

Der Parameter [zeitfenster] bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, die das Programm SIMO als Primärstation maximal auf eine Quittung warten soll, bevor es die Übertragung wiederholt. Mit dem Parameter [wiederholungen] leget man fest, wie oft die obige Prozedur wiederholt werden soll. Der Aufruf  'RTI 10 3' definiert beispielsweise eine Überwachungszeit von einer Sekunde und bis zu 3 Wiederholungen des Übertragungsdienstes.

Wird  'RTI' ohne Parameter eingegeben, ist die Zeitüberwachung abgeschaltet und es gibt keine Wiederholungen. Solange das Programm SIMO auf eine Quittung wartet, werden keine weiteren Telegramme in die Sendeliste übernommen. Die nochmalige Eingabe von  'RTI' bei laufender Simulation führt zum Ausschalten der Simulation.

Das Programm versendet als Sekundärstation in Abhängigkeit vom Funktionscode der Primärstation automatisch Quittungen, die es den in der Tabelle aufgeführten Telegrammpuffern entnimmt. Selbsverstaendlich müssen in den angegebenen TDB-Puffern auch die entsprechenden Telegramme editiert sein.

Vorbesetzung der TDB ( Transmit data buffer )

Nummer Kommentar Telegrammtyp Daten (hexadezimal)
492

493

494

495

496

497

498

499

CONFIRM Fkt 00       492

CONFIRM Fkt 01       493

CONFIRM Fkt 02       494

CONFIRM Fkt 03       495

Aktion       Fkt 08      496

RESPOND Fkt 09      497

RESPOND Fkt 10      498

RESPOND Fkt 11      499

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10H feste Länge

10  00  00  00  00  16

10  00  00  00  00  16

10  00  00  00  00  16

10  00  00  00  00  16

10  0B  00  00  00  16

10  0B  00  00  00  16

10  09  00  00  00  16

10  09  00  00  00  16

Simulationsablauf

Programm SIMO als Sekundärstation

Empfang von Telegrammen aus der Primärstation
Funktion von der Primärstation gesendet SIMO sendet TDB
0 SEND-CONFIRM erwartet

Normieren der Kommunikationseinheit der Sekundärstation

Puffer 492
1 SEND-CONFIRM erwartet

Normieren des Anwenderprozesses

Puffer 493
2 SEND-CONFIRM erwartet

Reserviert für symmetrische Übertragungsprozeduren

Puffer 494
3 SEND-CONFIRM erwartet

Anwenderdaten

Puffer 495
4 SEND-keine Antwort erwartet

Anwenderdaten

 
5, 6, 7 Reserviert für besondere Anwendungen  
8 REQUEST nach Zugriffsanforderung

Zugriffsanforderung in der Antwort festgelegt

Puffer 496
9 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage des Zustandes der Kommunikationseinheit

Puffer 497
10 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage von Anwenderdater der Klasse 1

Puffer 498
11 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage von Anwenderdater der Klasse 2

Puffer 499
12 - 15 Reserviert für besondere Anwendungen  

Programm SIMO als Primärstation

 Empfang von Telegrammen aus der Sekundärstation
Funktion von der Sekundärstation gesendet Aktionen im SIMO 
0 CONFIRM

Positiv Quittung  (ACK)

Timer ausschalten
1 CONFIRM

Negativ Quittung (NACK)

Timer ausschalten
2 - 7 Reserviert für besondere Anwendungen  
8 RESPOND

Anwenderdaten

Timer ausschalten
9 RESPOND

NACK, abgefragte Daten nicht verfügbar

Timer ausschalten
10 RESPOND

NACK, Nachricht von der Linkschicht nicht angekommen

Timer ausschalten
11 RESPOND

Zustand der Kommunikationseinheit oder Zugriffsanforderung

Timer ausschalten
12 - 15 Reserviert für besondere Anwendungen  

 

Senden  von Telegrammen zur  Sekundärstation
Funktion Telegrammtyp / Dienstfunktion SIMO sendet 
0 SEND-CONFIRM erwartet

Normieren der Kommunikationseinheit der Sekundärstation

FCB rücksetzen

FCB, FCV = 0

ACK Funktion 0

Timer starten

1 SEND-CONFIRM erwartet

Normieren des Anwenderprozesses

FCB, FCV = 0

ACK Funktion 0

Timer starten

2 SEND-CONFIRM erwartet

Reserviert für symmetrische Übertragungsprozeduren

FCB invertieren

FCV = 1

ACK Funktion 0

Timer starten

3 SEND-CONFIRM erwartet

Anwenderdaten

FCB invertieren

FCV = 1

ACK Funktion 0

Timer starten

4 SEND-keine Antwort erwartet

Anwenderdaten

FCB, FCV = 0
5, 6, 7 Reserviert für besondere Anwendungen  
8 REQUEST nach Zugriffsanforderung

Zugriffsanforderung in der Antwort festgelegt

FCB, FCV = 0
9 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage des Zustandes der Kommunikationseinheit

FCB, FCV = 0

ACK Funktion 11

Timer starten

10 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage von Anwenderdater der Klasse 1

FCB invertieren

FCV = 1

ACK Funktion 8

Timer starten

11 REQUEST-RESPOND erwartet

Abfrage von Anwenderdater der Klasse 2

FCB invertieren

FCV = 1

ACK Funktion 8

Timer starten

12 - 15 Reserviert für besondere Anwendungen  

 


Erweiterte Simulation mit LIAN-DOS ab Version 3.56.5

Alle für die Simulation benötigten Parameter werden im Programm LIAN über den Menüpunkt <Einstellung | Simulation> eingestellt. ( siehe auch unter Abschnitt  5.3.5.16 Einstellung - Simulation )

 

RTI (Master)-Simulation
Link Adresse

Diese Link Adresse ist die Zieladresse und wird in jedes Telegramm eingefügt, das während der RTI Simulation gesendet wird. 

Ausnahme bei unsymmetrischer Übertragung :
Ist im TDB Puffer die Link Adresse ( 255 für eine 1 Oktett Adresse oder 65535 für eine 2 Oktett Adresse ) eines 'AN ALLE' Befehls eingetragen, wird diese Adresse gesendet.

ASDU Adresse

Diese ASDU Adresse ist die Zieladresse und wird in jedes Telegramm eingefügt, das während der RTI Simulation gesendet wird. 

Ausnahme bei unsymmetrischer Übertragung :
Ist im TDB Puffer die ASDU Adresse ( 255 für eine 1 Oktett Adresse oder 65535 für eine 2 Oktett Adresse ) eines 'AN ALLE' Befehls eingetragen, wird diese Adresse gesendet.

Wartezeit auf Quittung

Der IEC 870-5-102 Standard schreibt ein festes Zeitüberwachungs- intervall vor, das für wiederholte Übertragungen verwendet werden muss. Dieses Zeitüberwachungsintervall und die maximale Anzahl der Wiederholungen sind konfigurierbar und geeignete Werte sind vom Übertragungssystem abhängig.

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, die das Programm SIMO als Primärstation maximal auf eine Quittung warten soll, bevor es die lezte Übertragung wiederholt.

Anzahl Wiederholungen 

Mit diesem Parameter legt man fest, wie oft das Senden nach dem Fehlen der Quittung wiederholt werden soll.

Stationsinitialisierung ja / nein

Die primäre Station synchronisiert ihre Verbindung mit der sekundären Station durch die Übertragung "Abfrage Link Status" und "Kommunikation normieren". Die sekundäre Station antwortet mit dem "Link Status" bzw.  "ACK". Wenn "ACK"  von der primären Station empfangen ist, ist die Verbindung aufgebaut.  

Im TDB Puffer 470 muss das Telegramm "Abfrage Link Status" ( PRM = 1, Funktion 9 ) und im TDB Puffer 471 das Telegramm "Kommunikation normieren" ( PRM = 1, Funktion 9 ) gespeichert sein. 

Scan delay

( nur unsymetrisch )

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, die das Programm SIMO die nächste Anforderung ( Daten Klasse 1 oder 2 ) verzögert.

Im TDB Puffer 473 muss das Telegramm "Abfrage Anwenderdaten Klasse 1" ( PRM = 1, Funktion 10 ) und im TDB Puffer 474 das Telegramm "Abfrage Anwenderdaten Klasse 2" ( PRM = 1, Funktion 11 ) gespeichert sein. 

 

RTU (Slave)-Simulation
Link Adresse

Diese Link Adresse ist die Quelladresse und wird in jedes Telegramm eingetragen, das während der RTU Simulation gesendet wird. 

ASDU Adresse

Diese ASDU Adresse ist die Quelladresse und wird in jedes Telegramm eingetragen, das während der RTU Simulation gesendet wird. 

Wartezeit auf Quittung

( nur symetrisch )

Der IEC 870-5-101 Standard schreibt ein festes Zeitüber- wachungsintervall vor, das für wiederholte Übertragungen verwendet werden muss. Dieses Zeitüberwachungsintervall und die maximale Anzahl der Wiederholungen sind konfigurierbar und geeignete Werte sind vom Übertragungssystem abhängig.

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, die das Programm SIMO als Primärstation ( nur symetrisch ) maximal auf eine Quittung warten soll, bevor es die lezte Übertragung wiederholt.

Anzahl Wiederholungen
( nur symetrisch )

Mit diesem Parameter leget man fest, wie oft das Senden nach dem Fehlen der Quittung ( nur symetrisch ) wiederholt werden soll.

Stationsinitialisierung

( nur symetrisch )

ja / nein

Die primäre Station synchronisiert ihre Verbindung mit der sekundären Station durch die Übertragung "Abfrage Link Status" und "Kommunikation normieren". Die sekundäre Station antwortet mit dem "Link Status" bzw.  "ACK". Wenn "ACK"  von der primären Station empfangen ist, ist die Verbindung aufgebaut.  

Im TDB Puffer 470 muss das Telegramm "Abfrage Link Status" ( PRM = 1, Funktion 9 ) und im TDB Puffer 471 das Telegramm "Kommunikation normieren" ( PRM = 1, Funktion 9 ) gespeichert sein. 

Initialisierungsende

ja / nein

Im TDB Puffer 479 muss das Telegramm M_EI_NA_1 ( ID 70, COT 4 ) gespeichert sein.

Generate ACTCON respond

ja / nein

Ist dieser Parameter auf 'ja'  gesetzt wird während der RTU Simulation nach dem Empfang eines Activate Command ( COT 6 ) bzw. Deactivate Command ( COT 8 ) automatisch ein ACTCON ( COT 7 ) bzw. DEACTCON Respond ( COT 9 ) gesendet.

Generate ACTTERM respond

ja / nein

Ist dieser Parameter auf 'ja'  gesetzt wird während der RTU Simulation nach dem Empfang eines Activate Command ( COT 6 ) automatisch ein ACTTERM Respond ( COT 10 ) zeitverzögert gesendet.

ACTTERM delay time

Dieser Parameter bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, um welche das Senden eines ACTERM Respond ( COT 10 ) verzögert wird.

 

Vorbesetzung der TDB Puffer (Transmit data buffer) für die Primärstation

TDBnum Kommentar Frame Daten
470

471

...

473

474

...

479
 

Abfrage Link Status

Kommunikation normieren

...

Abfrage Anwenderdaten Klasse 1

Abfrage Anwenderdaten Klasse 2

...

M_EI_NA_2
(Initialisierungsende)

10H

10H

...

10H

10H

...

68H

RES 0 PRM 1 FCB 0 FCV 0 FKT 09

RES 0 PRM 1 FCB 0 FCV 0 FKT 00

...

RES 0 PRM 1 FCB 0 FCV 1 FKT 10

RES 0 PRM 1 FCB 0 FCV 1 FKT 11

...

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 03  // PzP
RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 08  // Gmv

 

Vorbesetzung der TDB Puffer (Transmit data buffer) für Quittungen der Sekundärstation

TDBnum Kommentar Frame Daten

480

481

482

483

...

485

486

487

488

489

490

491

492

493

494

495

CONFIRM on Function 00

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

CONFIRM on Function 03

...

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

RESPOND on Function 09

RESPOND on Function 10

RESPOND on Function 11

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

Service nicht vorhanden

10H

10H

10H

E5H

...

10H

10H

10H

10H

10H

10H

10H

10H

10H

10H

10H

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 00

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

E5H CONFIRM ACK

...

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 11

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 09

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 09

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

RES 0 PRM 0 ACD 0 DFC 0 FKT 15

 


Simulationsverfahren

 

Simulation der Kommunikationsdienste :

LIAN DOS orientiert sich am Funktionscode und am PRM Bit ( Steuerfeld der Verbindungsschicht )

Der Parameter [Wartezeit auf Quittung] bestimmt die Zeit in zehntel Sekunden, die LIAN DOS höchstens auf eine Quittung wartet nachdem eine Primärnachricht gesendet wurde, bevor die Übertragung wiederholt wird. Über den Parameter [Anzahl Wiederholungen] wird festgelegt, wie oft die Nachricht wiederholt werden muss. So lange das Programm auf eine Quittung wartet, werden keine weiteren Telegramme gesendet.

LIAN 98 versendet abhängig vom Funktionscode einer Primärnachricht automatisch Quittungen, abhängig von der oben definierten TDB-Puffer Nummer. Selbstverständlich müssen die entsprechenden Telegramme in den angegebenen TDB-Puffern editiert werden.

Das Programm ändert auch das FCB Bit für jede neue SEND/ CONFIRM oder REQUEST/ RESPOND Übertragung, die an die Sekundärstation gerichtet ist. Auf diese Weise erhält die Primärstation eine Kopie des Telegrammfolgebits pro Sekundärstation. Im Falle eines Rücksetzbefehls ist das Telegrammfolgebit immer 0 und auf die Antwort dieser Befehle wird die Sekundärstation immer so gesetzt, dass die nächste Datenübertragung von der Primär- zur Sekundärstation mit FCV = gültig ( FCV=1 ) erwartet wird, um die entgegengesetzte Einstellung des FCB zu haben.

Wenn RTI Simulation und symmetrische Übertragung gewählt ist, wird das DIR Bit im Steuerfeld der Linkschicht für alle gesendeten Telegramme auf 1 gesetzt. 

 

Stationsinitialisierung

Die primäre Station synchronisiert ihre Verbindung mit der sekundären Station durch die Übertragung "Abfrage Link Status" und "Kommunikation normieren". Die sekundäre Station antwortet mit dem "Link Status" bzw.  "ACK". Wenn "ACK"  von der primären Station empfangen ist, ist die Verbindung aufgebaut.  

Die Stationsinitialisierung wird von LIAN DOS automatisch erledigt wenn die Master (RTI)- oder die Slave (RTU) Simulation gestartet wird. 

 

Simulation der Anwendungsfunktionen :

Datenerfassung durch zyklisches Abfragen
( unsymmetrisch )

Datenerfassung wird bei unsymmetrischen Datenübertragungs-prozeduren angewendet um die überwachende Station mit den aktuellen Zuständen der Verfahrensvariablen in überwachten Stationen zu versorgen. Die überwachende Station führt Abfragen durch sequenzielles Abfragen ( Funktion 10,11 ) der überwachten Stationen durch. Überwachte Stationen dürfen nur übertragen, wenn sie abgefragt werden.

Das zyklische Abfragen wird von LIAN DOS automatisch erledigt wenn die Master (RTI)-Simulation gestartet und über die Konfiguration auf Gemeinschaftsverkehr (unsymetrisch) eingestellt ist. 

Zählwertübermittlung

Zählwerte sind Werte, die über eine festgelegte Zeitspanne aufgezählt werden. 

Die Zählwerte werden  mit COT = spontan übertragen.

 


Klartext Ausgabeformat

 

In den Programmen SIMO, TRAP und TDEP lassen sich über den Menüpunkt Format die Ausgaben fuer jeden einzelnen Kanal steuern.. Um die Ausgabe zu optimieren kann bei Protokollen mit langen Telegrammen ( z. B. IEC-Protokollen ) kann zwischen drei Klartexteinstellungen unterschieden werden.

Klartext F 1

Klartext F 2

Klartext F 3
Komplettes Telegramm ausgeben.  ( Linkschicht + Identifikation + Information )

Nur Linkschicht und  Identifikation ausgeben

Nur Informationsobjekte ausgeben

 


Übertragungsfehler

 

Fehlerprüfungen durch LIAN DOS während des Empfangs
  • pro Zeichen das Start Bit, das Stopp Bit und die gerade Parität.
  • pro Frame das Start Zeichen, die Telegrammprüfsumme und das Ende Zeichen, die Länge ( 2 Bytes ) und das 2. Startzeichen bei Telegrammformaten mit variabler Länge
*F:BCCode Die Telegrammprüfsumme im Prüfbyte stimmt nicht.
*F:Blocklaenge Das Stopbyte ( 16H ) fehlt oder ist nicht an der richtigen Stelle.
*F:TelFormat Die Längen- und Startzeichenwiederholung im Telegrammheader ist falsch.
*F:TimeOut Innerhalb eines Telegramms dürfen zwischen den Zeichen keine Pausen auftreten; die Empfindlichkeit  lässt sich im Programm LIAN parametrieren.
*F:SYNC Die Empfangsroutine sucht beim Aufsetzen nach 68H, 10H oder E5H. Jedes andere Zeichen wird mit einem Stern '*' und in der  Protokoll-Datei  mit einem Synchronisationsfehler vermerkt.
*F:Ueberlauf Fehlermeldungen vom UART Baustein.
*F:Parity Fehlermeldungen vom UART Baustein.
*F:Start/Stop Fehlermeldungen vom UART Baustein.
*F:VSQ Die im Feld 'variable Strukturkennung' abgelegte Information ist unsinnig; möglicherweise falsche Feldlängen bei der Parametrierung.
*F:Signatur  

 

Fehlerprüfungen durch LIAN DOS während der Simulation ( ab Version 3.56.5 )
*F: DIR-Bit ! Symmetrisch Richtungsbit hat falschen Wert.
*F: PRM-Bit ! Primär-Nachrichtenbit hat falschen Wert.
*F: FCB-Bit ! Telegrammfolgebit hat falschen Wert.
*F: FCV-Bit ! Telegrammfolgebit gültig ist falsch gesetzt.
*F: un-reset ! Es wurde noch keine Stationsinitialisierung durchgeführt, trotzdem ist in der Nachricht das FCV-Bit bereits gesetzt
*F: unexpected ! Es erfolgte eine Rückmeldung die nicht erwartet wurde.

 


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Handbuch LIAN DOS


LIAN DOS Protocol Simulator and Analyzer
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