Parametrierung

 

Baudrate

Anzahl der übertragenen Bits ( PCM ) bzw. Kurzzeichen ( DPDM ) pro Sekunde.

Datenbyte

Anzahl der Datenbits ( PCM ) in einem Datenbyte

Hammingdistanz

Anzahl der gestörten Bits in einem Code-Wort, die nicht mehr als Fehler erkannt werden können, d.h. bei einer Hamming-Distanz n können n-1 gestörte Bits erkannt werden.

Modulation

Faktor, der das Verhältnis von Kurzzeichen (Basis) zu Langzeichen bestimmt.

 

Parität ( Parity )

Einfaches Mittel zur Feststellung von Übertragungsfehlern. Der  zu sichernde Datenblock wird mittels des Parity-Bits immer zu einer geraden ( gerade Parity ) oder ungeraden ( ungerade Parity ) Anzahl von gesetzten Bits ergänzt.

PC-TxT Ruhepegel

Spannung auf der Sendeleitung wenn keine Übertragung stattfindet.

Der aktuelle Pegel ist auch am CDE-Adapter an den Dioden unter TxD erkennbar:

Rot               :       -12 Volt
Grün / Gelb  :      +12 Volt

Sperrzeichen

Bei der digitalen Pulsdauermodulation gibt es ausser dem Lang- und Kurzzeichen üblicherweise auch noch ein Sperrzeichen, das für die minimale Zeit zwischen zwei Telegrammen steht. Der Wert in diesem Feld definiert die Länge des Sperrzeichens im Verhältnis zum Kurzzeichen, z.B. würde ein Wert von 6.6 bedeuten, dass das Sperrzeichen 6.6 mal so lang ist wie das Kurzzeichen. Im SIMO werden Sperrzeichen im Bereich von -10 % bis +50 % erkannt und am Bildschirm mit "SZ" angezeigt. Achten Sie bei der Parametrierung darauf, dass sich die Längen von Kurz-, Lang- und Sperrzeichen nicht überschneiden

Sperrzeit

Zeitspanne, die zwischen dem Senden zweier Telegramme liegen soll.

Startimpuls

Vor dem eigentlichen Telegramm wird ein sogenannter Startimpuls ( Vorimpuls ) gesendet. Dessen Länge wird in Millisekunden parametriert. Er ist somit unabhängig von der eingestellten Baudrate.

Stoppbit

Markiert das Ende eines Datenbytes ( PCM ).

Tape-Verzeichnis

Hier kann ein Verzeichnis angegeben werden, in dem die mit der <Tape-Funktion> aufgezeichneten Telegramme gespeichert werden. Das Verzeichnis muss bereits existieren.

Time out

Ein Time-Out wird ausgelöst, wenn die Zeit, die maximal zwischen dem Empfang zweier Zeichen (bzw. Bytes bei PCM) verstreichen darf, überschritten wird. Das Auslösen eines Time-Out muss nicht unbedingt bedeuten, dass ein Fehler aufgetreten ist, da er am Telegrammende ohnehin auftritt.

Zeicheninformation

Gibt einen Überblick über die zeichenspezifischen Übertragungsparameter:

empfohlene Baud-Rate

Ergebnis der Calibrate-Routine ( Befehl 'cal' ) im Programm SIMO. Dieser unverbindliche Wert gibt die ungefähre maximale Baud-Rate an, mit der noch störungsfrei übertragen werden kann.

Korrekturticks

Anzahl der Timer-Ticks, die beim Senden von den einzelnen Impulsen ( der erste Wert bezieht sich dabei auf Flankenwechsel ) abgezogen werden, um Störungen bei höheren Baud-Raten zu vermeiden.

Länge Kurzzeichen

Impulsdauer in Millisekunden, die als Kurzzeichen interpretiert wird

Länge Langzeichen

Impulsdauer in Millisekunden, die als Langzeichen interpretiert wird. Diese Grösse errechnet sich aus der Länge des Kurzzeichens und dem Modulationsverhältnis.

Länge Sperrzeichen Impulsdauer in Millisekunden, die als Sperrzeichen interpretiert wird.
Modulationsverhältnis

Verhältnis der Länge des Langzeichens zur Länge des Kurzzeichens.

Spike Impulsdauer in Millisekunden, die als Spike ( Spannungsspitze ) interpretiert wird.

 


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Handbuch LIAN DOS


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