6  Programm SIMO - Simultaneous Interface Monitoring


  6.1 Einführung

Das Programm SIMO ist das Sende- und Empfangs-Modul. Es steuert, simultan auf vier Kanälen, den Empfang und das Senden der Telegramme. Die Parametrierung der einzelnen Kanäle, d.h. die Belegung mit Protokolltyp, Übertragungsart, Datenformat usw. erfolgt im Programm LIAN.

6.1.1 Bildschirmausgabe

Der Bildschirm ist waagerecht in maximal vier Sektionen eingeteilt, die, von oben nach unten, die vier Kanäle repräsentieren. Jede Sektion ist ihrerseits in ein Ausgabefenster für die Empfangsdaten und ein kleineres Fenster für die Anzeige der Kanal-Parametrierung eingeteilt. Beim Starten von SIMO wird automatisch die Anzahl der seriellen Schnittstellen ermittelt und der Bildschirm entsprechend eingeteilt.

Informationen im Fenstertitel :

 Kn --xxxxxxxxxx--SCN EIN 
Kn 
xxxxxxxxxxx
SCN EIN / AUS
Kanalnummer     n = 1.. 4
Datenformat
Bildschirmausgabe Ja / Nein

Informationen innerhalb des Fensters:

Fehler
Saetze
Cmt-Zeile
Anzahl der aufgetretenen Fehler
Anzahl der empfangenen Saetze
frei eingebbarer Kommentar zum Kanal
6.1.2 Statuszeile: 

Die Angaben in den eckigen Klammern stellen die möglichen Einstellungen dar :

 

 

6.1.3 Aufzeichnung der Empfangsdaten

Die empfangenen Signale aller vier Kanäle werden zuerst in binärem Format in der sogenannten Archivdatei abgelegt. Der Name dieser Datei und das Verzeichnis, in dem sie angelegt werden soll, kann im Programm LIAN (Menüpunkt <Ausgabe | ArchivFileName>) festgelegt werden. Die maximale Größe dieser Datei kann im Programm LIAN (Menüpunkt <Ausgabe | ArchivGroesse >) zwischen 1 und 32 MB festgelegt werden. Wenn die Menge der eingehenden Daten diese Größe überschreitet, wird die Aufzeichnung am Dateianfang fortgesetzt. Die Daten werden vor der Ausgabe auf dem Bildschirm in Klartext übersetzt, wobei das Format eingestellt werden kann (vgl. Menüpunkt <Einstellungen>).

6.1.4 Protokollierung

Treten bei der Übertragung Störungen auf, werden diese in der Protokolldatei festgehalten. Der Name dieser Datei und das Verzeichnis, in dem sie angelegt werden soll, kann im Programm LIAN (Menüpunkt <Ausgabe | ProtokollFileName>) festgelegt werden.

Hinweis:

In der Protokoll-Datei werden nur die während des Empfangs  auftretenden Fehler aufgezeichnet. Eine Ausnahme davon bildet die Zeitmessung; in diesem Fall werden die Empfangsdaten ohne Einschränkung in die Datei aufgenommen.

Die Einträge haben folgendes Format:

Die Fehlermeldung wird von einer Kopfzeile (Header) eingeleitet, z.B.:

3============[1 - Sinaut PCM - *F: TimeOut !]=============

oder

1------------------[2 - Sinaut PDM - *F: ZeitToleranz!]-------------------

Die zweite Alternative leitet die Beschreibung von Folgefehlern ein. Diesen Zeilen ist, wie allen folgenden auch, die Kanalnummer vorangestellt. Ausserdem gibt sie  die laufende Nummer des Fehlers an, den Telegramm- und den Fehlertyp. Die nachfolgenden Zeilen enthalten im Zeilenkopf, neben Kanalnummer und Uhrzeit, einen Typbezeichner, 'P', 'E', 'N' oder 'S'.

(P)revious

enthält den letzten korrekt empfangenen Datensatz, z.B.:

3-22:08:49.900-P: 68 09 09 68 6F 41 00 10 00 00
                     10: AA AA 00 14 16

(E)rror

markiert den Anfang der Fehlerbeschreibung bzw. der Darstellung der verstümmelten Empfangsdaten. Die Form der Darstellung ist dabei von der Übertragungsart (PCM oder PDM bzw. simuliertes PCM) abhängig. Bei der PCM-Übertragung werden die korrekt empfangenen Datenbytes bis zum auftretenden Fehler aufgezeichnet:

4-16:58:33.010-E: 68 06 06 68 6F 01 00 02 55 71
                     10: 16 68 *F: Blocklaenge !

 

Bei der PDM-Übertragung werden die korrekt empfangenen Impulse bis zur Störung aufgezeichnet:
4-17:01:34.320-E: 1: 28.848 ms sper  L
2:   7.310 ms lang  H  -0.45 %
3:   7.389 ms lang  L  +1.94 %
4:   7.283 ms lang  H  -1.26 %
5:   7.348 ms lang  L  +0.68 %
6:   3.312 ms kurz  H  -0.53 % *F: Blocklaenge !

Zur Beschreibung eines Impulses gehört die Angabe der Länge in Millisekunden, die Art des Signals (Kurz- oder Langzeichen, Sperrzeit), der Pegel (Low oder High), sowie die Angabe der Zeichenverzerrung in Prozent.

Hinweis:

Ist der aufgetretene Fehler ein sogenannter 'Spike', kann es vorkommen, dass zwei gleiche Pegel hintereinander aufgezeichnet werden

2:   3.343 ms kurz  L  +0.40 %
3:   0.274 ms ........ L         *F: Spike!

In diesem Fall lag die Länge des Impulses (des Spikes) unterhalb der minimalen Meßgenauigkeit des Empfangsmoduls und ging dadurch 'verloren'. Wird mit simulierter PCM übertragen, im folgenden Beispiel PCM-Pulsweitenmessung, folgt nach der Angabe der Impulslänge, die Angabe der dieser Länge entsprechenden Bits, z.B.:

4-17:03:50.040-[PulsWm PCM] 4349.531 ms  [5226*0]  +36.66 %
4-17:03:50.040-[PulsWm PCM]      3.344 ms  [ 4*1]        +1.81 %
4-17:03:50.040-[PulsWm PCM]      0.730 ms  [ 1*0]       -12.29 %
4-17:03:56.250-[PulsWm PCM] 6115.697 ms  [7348*0]  +58.01 %
*F: ZeitToleranz !

Normalerweise folgt dieser ersten Beschreibung eine ganze Reihe von weiteren Fehlermeldungen, die die Folgefehler aufschlüsseln. Diesen geht eine einfach gestrichelte Kopfzeile voran

(N)ext kennzeichnet die auf die Fehlermeldungen folgende Zeile, die den ersten, wieder korrekt empfangenen Datensatz beschreibt, z.B.:

1-14:54:50.430-N: EF 41 00 10 C7 6B 9F F6 A0 2B

(S)ync-Error

kennzeichnet Synchronisationsfehler. Diese sind nicht an die oben beschriebene Reihenfolge gebunden, sondern können willkürlich auftreten.

6.1.5 Tape-Aufzeichnung

Für die Zeitmessung besteht noch die Möglichkeit,  unbekannte Telegramme ( einer beliebigen Anlage ) in einer sogenannten Tape-Datei aufzuzeichnen und sie später wiederzugeben. Die Funktionsweise der Tape-Aufzeichnung wird unten ( Menüpunkt <SendTelegramm> - Befehle 'rec' und 'play'  ) ausführlich beschrieben. Das Verzeichnis, in dem die Tape-Datei angelegt werden soll, kann im Programm LIAN ( <Protokoll | Zeitmessung | PulsWeiten | PulsDauerModulation  bzw.  PulsCodeModulation | Tape-Verzeichnis> ) festgelegt werden.

6.2 Funktionstastenbelegung

[F1] Hilfe zum aktuellen Menüpunkt
[Alt]-[X] Programm SIMO verlassen [Quit]

6.3 Tastaturbelegung

6.3.1 Funktionstasten

Wird die [Alt]-Taste etwa eine Sekunde lang betätigt, erscheint am unteren Bildschirmrand eine Informationszeile mit einigen der nachfolgend beschriebenen Funktiondtasten. Die Abkürzungen hinter den Tasten-Codes entsprechen den Funktionsnamen in der Informationszeile, sofern sie darin enthalten sind.

[ F1] Hilfe zum aktuellen Menüpunkt
(Diese Funktion sollte wegen der zusätzlichen Belastung des Rechners nicht während der Übertragung aufgerufen werden.
[Alt]-[F2] COM Zum jeweils nächsten Kanal wechseln
[Alt]-[F3] ARC An- und Ausschalten der Archivaufzeichnung des aktuellen Kanals
[Alt]-[F4] PRO  ProFile Eintrag für den aktuellen Kanal ein- bzw. ausschalten. Ein Eintrag erfolgt nur im Fehlerfall!
[Alt]-[F5] SCN  Bildschirmausgabe für den aktuellen Kanal ein- bzw. ausschalten
[Alt]-[F6] SCL BackScrollBuffer-Eintrag für den aktuellen Kanal ein- bzw. ausschalten
[Alt]-[F7] PRN  Druckausgabe für den aktuellen Kanal ein- bzw. ausschalten
[Alt]-[F8] Reset  

Aufzeichnung rücksetzen. ArcFile, ProFile, BackScrollBuffer werden gelöscht, Telegramm-  und Fehlerzähler zurückgesetzt.

[Alt]-[F9] BLK   Block-Modus während des Terminal-Betriebes ein- bzw. ausschalten.
[Alt]-[F10] BckSCL

BackScroll-Fenster einblenden. Ermöglicht das Zurückblättern in den Aufzeichnungsdaten. Mit [F10] wird das Fenster auch wieder geschlossen.

Die Empfangsdaten werden  n i c h t  in die Umlaufpuffer Datei eingetragen solange das Fenster geöffnet ist.

[F10] BckSCL

Die Empfangsdaten werden trotz geöffnetem Fenster ungehindert in die Umlaufpuffer Datei eingetragen. Dadurch kann es vorkommen, dass bei hoher Empfangsdichte während des Blätterns die alten Telegramme bereits überschrieben wurden und somit die neuen Telegramme sichtbar werden. (Abhilfe : Fenster mit Alt-F10 öffnen)

[Alt]-[F110] Zoom Vergrössert bzw. verkleinert das Ausgabefenster des aktuellen Kanals
[Alt]-[S] Scroll Bildschirmscrollen ein- oder ausschalten
[Alt]-[X] Exit SIMO beenden ( Menüpunkt <Quit> )

Die Funktionstasten können auch ohne die Alt-Taste verwendet werden, z.B. kann der aktuelle Kanal sowohl mit [F2], als auch mit [Alt]-[F2] gewechselt werden.

6.3.2 Eingabemasken

Die folgende Tastaturbelegung gilt für die Eingabefelder der Funktionen 'Sendepuffer editieren' und 'Sendefolge editieren' (vgl. unten Menüpunkt <SendTelegramm> - Befehle 'sa' und 'lf').

[Pfeil rechts] Cursor rechts
[Pfeil links] Cursor links
[Pfeil unten] , [Tab] nächstes Feld
[Pfeil oben] , [Umschalt]-[Tab]  vorheriges Feld
[Enter] Editierfenster verlassen
[Esc] Editiervorgang abbrechen

Beachten Sie bitte, dass die Eingaben einer Plausibilitätsprüfung unterliegen d.h. es können nur zulässige Werte eingegeben werden sonst springt der Cursor nicht weiter.

6.4 Menübefehle

6.4.1 ComPort

Hier kann der aktuelle Kanal eingestellt werden, der dann als Prompt in der Befehlsebene (Menüpunkt <SendTelegramm> ) angezeigt wird

6.4.2 Terminal

Diese Funktion ist nur im Terminal-Betrieb wirksam, d.h. der Kanal muss im LIAN als Terminal-Schnittstelle parametriert worden sein (Programm LIAN - Menüpunkt <Protokoll | Terminal>). Über diesen Kanal können dann Zeichen von einer Tastatur empfangen oder Zeichen von der Tastatur nach außen gesendet werden. Mit [Alt]-[F6] wird im Terminalbetrieb der Blockmodus ein- und ausgeschaltet. Wird der Blockbetrieb eingeschaltet, so puffert das Programm alle eingehenden Zeichen bis ein Carriage-Return (0Ch) oder ein Line-Feed (0Ah) empfangen wird, und gibt sie dann en bloc aus. Ein Eintrag in die Aufzeichnungsdateien kann nur im Blockmodus erfolgen. Der Blockmodus wird zum Archivieren von FWK-16/III-Monitor-Trace-Sätzen verwendet.

Mit [Alt]-[F10] wird der Terminalbetrieb beendet.

6.4.3 Format

Hier läßt sich das Format der Ausgabe für jeden einzelnen Kanal einstellen. Für welchen Kanal die Einstellungen durchgeführt werden sollen, muss zuvor mit <Comport> eingestellt werden

Der Menüpunkt <Format>  ist mit dem gleichnamigen Menüpunkt in der Anwendung TRAP verknüpft, d.h. die Einstellungen gelten immer für beide Programme.

Folgende Formatoptionen stehen zur Verfügung :

StatusHeader
Jedem Telegramm wird eine Statuszeile mit Zeitangabe  vorangestellt
Hexadezimal Telegramm-Darstellung zusätzlich in hexadezimal
Dezimal Telegramm-Darstellung zusätzlich in dezimal
ASCII Telegramm-Darstellung zusätzlich als ASCII-Zeichen

 

Binaer Telegramm-Darstellung zusätzlich im Binär-Format
LSB
MSB
binäre Ausgabe der Empfangsdaten ( LSB first )
binäre Ausgabe der Empfangsdaten ( MSB first )

 

Fehler Ausgabe der Fehler in folgendem Format

HEX
DEZ
LSB
MSB

ASCII

Fehlerdaten hexadezimal darstellen
Fehlerdaten dezimal darstellen
Fehlerdaten binär darstellen ( LSB first )
Fehlerdaten binär darstellen ( MSB first )
Fehlerdaten als ASCII Zeichen darstellen

 

Klartext    

Ausgabe der Empfangsdaten im protokollspezifischen Format. Hier kann zwischen Format 1 – 3 unterschieden werden. Gilt nur bei Protokollen mit langen Telegrammen. (z. B. IEC-Protokolle)

Format 1

Komplettes Telegramm ausgeben (Header + Information )

Format 2

Nur Telegramm-Header ausgeben.

Format 3

Nur Informationsobjekte ausgeben.

Die einzelnen Optionen werden mit der Eingabetaste an- bzw. ausgeschaltet.

6.4.4 Notizblock

Der Notizblock ist ein kleiner Editor, mit dem Sie sich Notizen zur aktuellen Sitzung machen können. Die Dateigröße ist auf 200 Zeilen und 76 Spalten festgelegt, ausserdem können keine Zeilen eingefügt oder entfernt werden. Mit [F10] verlassen Sie den Editor und speichern Ihre Eingaben auf der Festplatte in einer ASCII-Datei mit der Endung '.pin'. Der Notizblock ist in allen Programmen aufrufbar (im SIMO im Hauptmenü, sonst im Menü <Optionen | Notizblock>).

6.4.5 SendTelegramm

Diese Funktion öffnet die SIMO-Befehlsebene. Es erscheint ein Eingabe-Prompt, das den aktuellen Kanal anzeigt. Der aktuelle Kanal kann durch Eingabe einer anderen Kanalnummer und anschließender Bestätigung mit der Eingabetaste gewechselt werden.

Folgende Befehle stehen zur Verfügung :

6.4.5.1 Editieren

lf

Sendefolge editieren

Mit einer Sendefolge lassen sich bis zu 500 Sendepuffer bzw. die darin enthaltenen Telegramme (vgl. auch Befehl 'sa' Sendepuffer editieren) nacheinander senden.

Die Eingabezeile hat folgendes Format :

[Zeile] : [Kanal] [Puffer]

[Kanal] gibt an, über welchen Kanal das Telegramm geschickt werden soll. Das Feld [Puffer] erwartet die Nummer des Sendepuffers (entsprechend der über den Befehl 'view' angezeigten Liste), der das gewünschte Telegramm enthält. In die Sendefolge lassen sich auch Befehle einbetten, die den Ablauf der Folge steuern. In diesem Fall nimmt das Feld [Kanal] den Befehlscode und das Feld [Puffer] den gegebenenfalls erforderlichen Parameter auf.

[Befehlscode] [Parameter]  
C nnnn counter load
Lädt den internen Schleifenzähler mit dem Wert 'nnnn'.
L 00zz loop, jump to line 'zz'
Inkrementiert den internen Schleifenzähler und springt zur Zeile 'zz'.
D nnnn delay
Verzögerung des Programmablaufs 
( nnnn = 1 entspricht 100 ms ).
G 00zz jump to line 'zz'
S 00zz

call subroutine at line zz
Sprungbefehl zu einem Unterprogramm, das in der Zeile 'zz' beginnt. Unterprogramme können nicht verschachtelt werden.

R   return
Springt zum Hauptprogramm zurück.
E   end prog
schließt die Sendefolge ab.

Die Sendefolge wird gespeichert und steht beim nächsten Aufruf von 'lf' wieder zur Verfügung

Beispiel:

00: c   0002
01: 1   0003
02: d   0005
03: l    0001
04: e   0000
05:

Schleife 2 x durchlaufen
auf Kanal 1 Telegrammpuffer 3 senden
500 ms warten
zu Zeile 1 springen
Ende

Der Telegrammpuffer 3 wird auf Kanal 1 im Abstand von 500 msek. 2 mal gesendet.

 

Zur Erleichterung der Editierarbeit sind über Funktionstasten weitere Hilfsfunktionen implementiert

[Einfg]

Zeile einfügen

Fügt eine neue Zeile an der Cursor-Position ein und verschiebt die dolgenden Zeilen nach hinten. Die letzte Zeile (Zeile 99 geht dabei verloren. Der Cursor muss dabei auf der Spalte „ Kanal „ stehen.

[Entf]

Zeile entfernen

Entfernt eine Zeile an der Cursor-Position und verschiebt die nachfolgenden Zeilen um eine Zeile nach vorne. Am Ende der Liste (Zeile 99) entsteht dabei eine Leerzeile. Der Cursor muss dabei auf der Spalte „ Kanal „ stehen.

Erläuterung

Da nur ein interner Schleifenzähler existiert, sind verschachtelte Schleifen nicht möglich. Es können aber Schleifenfolgen programmiert werden. Um eine Endlosschleife zu ver­meiden, muss mit „Loop“ auf eine den „Counter Load“ folgende Befehlszeile gesprungen werden

sa Sendepuffer editieren

Jedem Protokoll sind 500 Sendepuffer zugeordnet, die jeweils 1 Telegramm aufnehmen können. Über die dem Kommando nachfolgende Nummer [n] wird der gewünschte Sendepuffer angewählt ; ist keine Nummer angegeben, wird der momentan eingestellte Sendepuffer editiert.

Nach Aufruf des Befehls wird  über ein Menü–Fenster die Telegramm-Art ausgewählt werden, mit dem der Puffer belegt bzw. editiert werden soll. Das Datenformat der Maske ist dabei von dem Protokolltyp abhängig, der im Lian für den aktuellen Kanal <Comport> parmetriert wurde.

Aus Gründen des Speicherplatzes sind im Programm SIMO nicht alle Funktionen zum Editieren vorhanden. Änderungen sollten deshalb vorzugsweise mit dem Programm TDEP vorgenommen werden.

Syntax:     sa
                sa
[n]               n = Telegrammpuffernummer  0 - 499

sah Sendepuffer editieren ( hexadezimal )

Trägt den Hexa-Wert [h] an der Stelle des Bytes [i] in einen Satz ein. Wird der Befehl ohne Parameter aufgerufen, können Länge und Inhalt eines kompletten Satzes editiert werden. Beim Befehl 'sah [i] ' ohne den Parameter  [h] entspricht [i] der Länge in Byte eines Teilsatzes, der damit vorgelegt wird. 

Syntax:     sah
                sah
[i]                        [i] = Länge des Satzes
                sah
[i] [h]

Der Wertebereich von [i] ist 0 bis n. (Also bei Byte 0 beginnen]
sad Sendepuffer editieren ( dezimal )

Trägt den Dezimalwert [d] an der Stelle des Bytes [i] in einen Satz ein. Wird der Befehl ohne Parameter aufgerufen, können Länge und Inhalt eines kompletten Satzes editiert werden. Beim Befehl 'sad [i] ' ohne den Parameter [d] entspricht [i] der Länge in Byte eines Teilsatzes, der damit vorgelegt wird.

Syntax:     sad
                sad
[i]                        [i] = Länge des Satzes
                sad
[i]  [h]

Der Wertebereich von [i] ist 0 bis n. (Also bei Byte 0 beginnen]
sab Sendepuffer editieren ( binär )

Trägt den Binärwert [b] an der Stelle des Bytes [i] in einen Satz ein. Wird der Befehl ohne Parameter aufgerufen, können Länge und Inhalt eines kompletten Satzes editiert werden. Beim Befehl 'sab[i] ' ohne den Parameter [b] entspricht [i] der Länge in Byte eines Teilsatzes, der damit vorgelegt wird.

Syntax:     sab
                sab
[i]                        [i] = Länge des Satzes
                sab
[i] [b]

Der Wertebereich von [i] ist 0 bis n. (Also bei Byte 0 beginnen]
saa Sendepuffer editieren ( ASCII )

Trägt das ASCII-Zeichen [a] an der Stelle des Bytes [i] in einen Satz ein. Wird der Befehl ohne Parameter aufgerufen, können Länge und Inhalt eines kompletten Satzes editiert werden. Beim Befehl 'saa[i] ' ohne den Parameter [a] entspricht [i] der Länge in Byte eines Teilsatzes, der damit vorgelegt wird.

Syntax:     saa
                sab
[i]                        [i] = Länge des Satzes
                saa
[i] [a]

Der Wertebereich von [i] ist 0 bis n. (Also bei Byte 0 beginnen]
sas Sendepuffer editieren ( Bitstring )

Trägt das Bit [b] an der Stelle des Bytes [i] in einen Satz ein. Wird der Befehl ohne Parameter aufgerufen, können Länge und Inhalt eines kompletten Satzes editiert werden. Beim Befehl 'sas[i] ' ohne den Parameter [b] entspricht  [i] der Länge in Byte eines Teilsatzes, der damit vorgelegt wird.

Syntax:     sas
                sas [i]                        [i] = Länge des Satzes
                sas [i] [b]

Der Wertebereich von [i] ist 0 bis n. (Also bei Byte 0 beginnen]
sq Sendepuffer ausgeben

Jedem Protokoll sind 500 Sendepuffer zugeordnet, die jeweils 1 Telegramm aufnehmen können. Über die dem Kommando nachfolgende Nummer [n] wird der gewünschte Sendepuffer angewählt ; ist keine Nummer angegeben, wird der momentan eingestellte Sendepuffer in hexadezimaler, binärer und in ASCII Darstellung im Befehlsfenster ausgegeben.

Syntax:     sq
                sq [n]               n = Telegrammpuffernummer 0 - 499

sw Sendepuffer auswählen

Jedem Protokoll sind 500 Sendepuffer zugeordnet, die jeweils ein Telegramm aufnehmen können. Über die dem Befehl nachfolgende Nummer [n] wird der gewünschte Sendepuffer angewählt; wird keine Nummer angegeben, wird das Kommando 'view' ausgeführt.

Syntax:     sw
                sw [n]                n = Telegrammpuffernummer 0 - 499

view Liste aller Telegramme anzeigen.

Es wird eine Liste von Telegrammpuffern mit den zugehörigen Kommentaren angezeigt, aus denen über die Pfeiltasten ein Puffer ausgewählt werden kann. Nach dem Betätigen der Enter-Taste wird dieser Puffer als Default-Puffer zur Weiterbearbeitung übernommen.

Folgende Hotkeys zum Senden stehen im View-Fenster zur Verfügung:

[s] sendet den ausgewählten Puffer einmal

[c] sendet den ausgewählten Puffer zyklisch

 

6.4.5.2 Senden
fe Sperrzeit einstellen

Wird mehrfach oder zyklisch gesendet, kann zwischen jedes Telegramm eine Sperrzeit [t] (0 - 9999) gesetzt werden, wobei [t] = 1 einer Sperrzeit von 100 ms entspricht.

Zu beachten ist, dass [t] nur die Untergrenze der Sperrzeit definiert, es also je nach Auslastung des Systems durchaus länger dauern kann bis das nächste Telegramm auf Sendung geht.

Syntax:     fe [t]

ir Pegelruhelage einstellen

Invertiert am aktuellen Kanal die Ruhelage des Sendepegels, um den Spannungspegel von PC und Übertragungsstrecke gegebenenfalls anzugleichen. Der momentane Pegel ist am CDE-Adapter durch die rote TxD-Diode (  = -12V ) oder die grüne TxD-Diode ­(  = +12V )  sichtbar.

kill Löschen eines Sendeobjekts

Durch Angabe der Identifikationsnummer [id] kann ein bestimmter Job aus der Sendeliste (vgl. auch unten Befehl 'ps' Sendeliste anzeigen) gelöscht werden. Ansonsten wird die gesamte Sendeliste auf dem aktuellen Kanal gelöscht.

Syntax:     kill
                kill [id]

ps Sendeliste anzeigen

Zeigt eine Übersicht über die aktuellen Sendejobs des aktuellen Kanals. Die Anzeige umfaßt die Identifikationsnummer [id] und den Kommentar des zugehörigen Sendepuffers. Detaillierte Angaben zu einem bestimmten Sendejob können durch Angabe der [id] abgefragt werden.

Syntax:     ps
                ps [id]

sf Sendefolge aktivieren

Aktiviert die mit 'lf' erstellte Sendefolge. Die Abarbeitung der Folge kann nur durch neuerliche Eingabe von 'sf' beendet werden. Wird 'sf' ohne Parameter aufgerufen, beginnt die Abarbeitung mit Zeile 0, alternativ kann auch eine Zeilennummer für den Einsprung und eine für den Abbruch (entspricht dann dem Kommando 'e') angegeben werden.

Syntax:     sf
                sf
[Startzeile]
                sf
[Startzeile] [Endzeile]

sm mehrfach senden

Sendet den über 'sw' ausgewählten Puffer [n]-mal.

Syntax:     sm [x]                sendet [x] den über ‘sw‘ ausgewählten Puffer
                sm [x]:n             sendet [x] den Puffer [n]
                sm [x]:n;m         sendet [x] die Puffer [n], [m]
                sm [x]:n-m,o,..   sendet [x] die Puffer [n] bis[m] und [o]

Die Pufferliste n-m, o, wird nacheinander in dieser Reihenfolge gesendet. Bevor diese Liste wiederholt gesendet wird, wird die über fe eingestellte Sperrzeit abgewartet.

In Summe kann ein Aufruf maximal 28 zu sendende Telegramme enthalten. Der Parameter [x] bzw. [x :] bei Pufferliste ist zwingend anzugeben.

ss einfach senden

Der über den Befehl 'sw' oder den Parameter [n] ausgewählte Sendepuffer wird gesendet.

Syntax:     ss                 sendet den über ‘sw‘ ausgewählten Puffer
                ss n              sendet den Puffer [n]
                ss n, m..       sendet die Puffer [n], [m]...
                ss n-m,o,...   sendet die Puffer [n] bis [m] und [o],

Die Pufferliste n-m, o, wird nacheinander in dieser Reihenfolge einmal gesendet.

In Summe kann ein Aufruf maximal 28 zu sendende Telegramme enthalten..

sync erzeugt ein zyklisches Rechtecksignal

Erzeugt ein zyklisches Rechtecksignal mit der Frequenz  [ f ] auf dem aktuellen Kanal. Das Signal wird während einer Telegrammübertragung unterbrochen. Signalerzeugung und Senden sind nur auf einem Kanal möglich, Empfangen auf allen vier Kanälen.

Der CDE-Adapter muss auf PDM eingestellt sein. Der Aufruf von 'sync' ohne Parameter beendet das Signal.

Syntax:     sync [f]
                sync

sz zyklisch senden

Sendet den aktuellen Sendepuffer bzw. den Puffer [n] bis zur Unterbrechung des Vorgangs durch den Befehl 'kill' (siehe oben).

Syntax:     sz                 sendet den über ‘sw‘ ausgewählten Puffer
                sz n              sendet den Puffer [n]
                sz n,m          sendet die Puffer [n], [m],
                sz n-m,o,..    sendet die Puffer [n] bis [m] und [o],.

Die Pufferliste n-m, o, wird nacheinander in dieser Reihenfolge gesendet. Bevor diese Liste wiederholt gesendet wird, wird die über fe eingestellte Sperrzeit abgewartet.

In Summe kann ein Aufruf maximal 28 zu sendende Telegramme enthalten.

 

6.4.5.3 Allgemeine Befehle
act Aktionsfilter ein- / ausschalten

Ist ein Aktionsfilter für den aktuellen Kanal eingestellt ( Einstellung erfolgt im Programm FIPP ), kann man ihn mit diesem Kommando vorübergehend deaktivieren bzw. wieder aktivieren. Diese Eingabe entspricht der Eingabe im Eingabefeld "Aktion freigeben" im Programm FIPP.

Syntax:     act        Default-Einstellung "Aktion freigeben" wieder übernehmen
                act [n]   Aktionsfilter deaktivieren
                act [j]    Aktionsfilter aktivieren

Die momentan aktuelle Einstellung wird im Status-Fenster angezeigt. Veränderungen  gegenüber der Default-Einstellung in der Filterdatei werden nicht gespeichert und gehen nach dem Beenden  des Programmes SIMO verloren.

arc Kommentar ins Archiv schreiben

Da die acht Zeichen des DOS-Dateinamens für eine Kennzeichnung des Archivinhalts in der Praxis zu dürftig sind, besteht die Möglichkeit, jedem Archiv einen Kommentar beizufügen. Das Kommando 'arc' öffnet ein Fenster, in dem Sie den Archivinhalt näher beschreiben können. Dieser Kommentar wird im TRAP zusammen mit der Archivinformation angezeigt.

cal Kalibrierung

Da der UART des PC PDM-Telegramme nicht verarbeiten kann, muss diese Aufgabe von der Software übernommen werden. Damit wird die Höhe der Baud-Rate, mit der noch störungsfrei empfangen werden kann, von der Leistung des PC abhängig. 'cal' aktiviert eine Testroutine, die interne Korrekturdaten und die oben erwähnte Baud-Rate ermittelt, wobei diese jedoch keinen verbindlichen, sondern nur einen ungefähren Grenzwert darstellt. Der Test funktioniert mit jedem beliebigen PDM-Telegramm. Sende- und Empfangskabel eines Kanals müssen miteinander verbunden sein. Nach einigen Sekunden wird im SysInfo-Fenster das Ergebnis der Messung ausgegeben. Der Test muss nur einmal durchgeführt werden, das Ergebnis wird automatisch gespeichert.

CDE Adapter - Schalterstellung : PDM
chn Kanal sperren / freigeben

Mit diesem Kommando lässt sich die Aufzeichnung im Programm SIMO auf bestimmte Kanäle  beschränken.  Man kann damit  einen Kanal  vorübergehend sperren  bzw. wieder  freigeben. Diese Eingabe  entspricht der Eingabe im Eingabefeld "Kanal freigeben"  im Programm FIPP.

Syntax:   chn        Default-Einstellung "Kanal freigeben"  wieder übernehmen
              chn [n]   Kanal sperren
              chn [j]    Kanal für Empfangs- und Sendesaetze freigeben
              chn [r]    Kanal nur für Empfangssaetze freigeben
              chn [t]    Kanal nur für Sendesätze freigeben

Die momentan aktuelle Einstellung wird im Status-Fenster angezeigt. Veränderungen  gegenüber  der  Default-Einstellung  in  der  Filterdatei werden

cmt Kanal mit Kommentar versehen

Mit diesem Kommando kann der Anwender pro Kanal einen persönlichen Kommentar hinterlegen, der sowohl im Status-Fenster angezeigt, als auch in der  Konfigurationsdatei  gespeichert  wird.  Bleibt also auch nach dem Beenden des Programmes SIMO erhalten.

Syntax:      cmt     

Das Fenster "Kanal-Bezeichner" wird für die Kommentar-Eingabe geöffnet

Es kann ein Text  von  maximal  22 Zeichen  eingegeben werden.

exit
quit
Programm SIMO beenden
 
flt Filter ein- / ausschalten

Ist ein Filter  für den aktuellen Kanal eingestellt ( Einstellung erfolgt im Programm FIPP ),  kann  man  ihn  mit  diesem  Kommando  vorübergehend deaktivieren  bzw. wieder  aktivieren. Diese Eingabe  entspricht der Eingabe im Eingabefeld "Filter freigeben" im Programm FIPP.

Syntax:     flt        Default-Einstellung "Filter freigeben" wieder übernehmen
                flt [n]   Filter deaktivieren
                flt [j]    Filter aktivieren

Die momentan aktuelle Einstellung wird im Status-Fenster angezeigt. Veränderungen  gegenüber  der  Default-Einstellung  in  der  Filterdatei werden nicht  gespeichert  und gehen nach dem Beenden  des Programmes SIMO verloren.

xinfo Konfiguration anzeigen

Der Befehl zeigt neben einigen im LIAN eingestellten Parametern den Typ des in Ihrem PC für den aktuellen Kanal verwendeten UART an:

8250/16450 Standardkanalprozessor im PC
16550 (FIFO) verbesserte Version mit integriertem Zwischenpuffer, speziell für hohe Baudraten geeignet (PCM)

Das Programm SIMO erkennt und unterstützt beide Typen.

zoom

vergrößert das Ausgabefenster des aktuellen Kanals. Durch Anhängen einer Kanalnummer [n] kann das Ausgabefenster eines beliebigen Kanals vergrößert werden. Nach nochmaligem Aufruf von 'zoom' werden wieder alle vier Kanäle dargestellt. (Siehe Funktionstaste [ F11 ] )

Syntax:     zoom
                zoom [n]

 

6.4.5.4 Besondere Befehle (nicht für alle Telegramme verfügbar)
bs Bitschieber

Jedem Protokoll sind 500 Sendepuffer zugeordnet, die jeweils 1 Telegramm aufnehmen können. Über die dem Kommando nachfolgende Nummer [n] wird der gewünschte Sendepuffer angewählt ; ist keine Nummer angegeben, wird der momentan eingestellte Sendepuffer bearbeitet.

Öffnet ein Fenster, in dem man mit den Pfeiltasten (links/rechts) im Informationsteil des aktuellen Telegramms ein Bit verschieben kann. Über die Sprungweite  ( 1-9 ) wird dabei die Schiebeweite festgelegt. Bei Überschreitung des Informationsbereiches wird automatisch die Telegrammadresse erhöht bzw. erniedrigt.

Die Adresse kann auch mit den Pfeiltasten  (up/down) geändert werden.

Bei bestimmten Protokollen (z. B. Siemens FW537) kann mit den Tasten <E> und <A> Befehl “EIN“ bzw “AUS“ gesetzt werden.

Mit der Taste <S> wird das Telegramm gesendet und mit <ESC> wird der Bitschiebemodus wieder verlassen.

Der Befehl ist nicht für alle Telegramme verfügbar, lesen Sie bitte die jeweilige Telegrammbeschreibung.

Syntax:     bs
                bs [n]

n = Telegrammpuffernummer   0 - 499

rti Master(Zentrale) simulieren An / Aus

Aktiviert-/deaktiviert die Simulation einer Zentrale (vgl. unten: Befehl 'rtu').

rtu Slave(Unterstation) simulieren An / Aus

Aktiviert-/deaktiviert die Simulation einer Unterstation. Detaillierte Angaben zur Funktionsweise dieses Befehls im Zusammenhang mit den einzelnen Protokoll-Typen (Simulation ist nicht bei allen Protokollen möglich) befinden sich im Anhang A des Handbuches bzw. in der LIAN-Hilfe zu den jeweiligen Protokollen unter dem Menüpunkt <Protokoll

Im Simulationsbetrieb verhalten sich die Kommandos sm und sz anders als im normalen Betrieb: Während sonst ein Sendejob nach dem Start nicht mehr manipulierbar ist, wirkt sich jetzt jede Veränderung des zugehörigen Sendepuffers sofort auf den jeweiligen Job aus.

play Die mit 'rec' unter [name] aufgezeichneten Telegramme werden abgespielt.

Syntax:     play [name]

rec Mit diesem Befehl können auch unbekannte Telegramme einer beliebigen Anlage unter [NAME] aufgezeichnet und später mit dem Befehl 'play' wiedergegeben werden.

Syntax:     rec [name]

[name] ist frei wählbar, darf jedoch nicht mehr als 8 Zeichen lang sein und keinen Punkt enthalten. Die Aufzeichnung wird mit 'stop' beendet.

Folgendes muss bei diesem Befehl beachtet werden :

  • Parametrierung im Programm LIAN

Pulsweitenmessung PCM oder PDM muss mit der gewünschten Baudrate, Toleranz und dem Modulationsverhältnis (PDM) eingestellt werden.

Das Verzeichnis, in dem die Tape-Datei angelegt werden soll, wird unter Menuepunkt

<Zeitmessung|Pulsweiten|PulsDauerModulation|Tape-Verzeichnis>

bzw.

<Zeitmessung|Pulsweiten|PulsCodeModulation|Tape-Verzeichnis>

eingestellt. Das Verzeichnis muss bereits existieren.

Der CDE-Adapter muss, wie für alle Pulsweitenmessungen, auf PDM eingestellt sein.

Hinweise:

  • Die Anwendung dieser Funktion ist auf maximal 1200 Baud beschränkt.

  • Tape-Dateien können  nicht editiert oder eingesehen werden.

  • Die Aufzeichnungsqualität wird erhöht, wenn die Protokollierung ausgeschaltet wird.

 

6.4.5.5 Sendeliste erstellen

Das Programm SIMO arbeitet intern mit einer Sendeliste, die je Kanal bis zu 32 Befehle aufnehmen kann, die dann im Hintergrund abgearbeitet werden. Verschiedene Sendearten (zyklisch, mehrfach, einzeln, Quittungen oder Folgen) können problemlos kombiniert werden.

2:1
1:sw 5
1:sa
1:fe 10
1:sm 99
1:sw 2
1:sa
1:fe 15
1:sz
1:
Kanal 1 aktivieren
Editierpuffer 5 auswählen
Telegramm editieren
Sperrzeit 100 ms
99 mal senden (wird sofort im Hintergrund ausgeführt)
Editierpuffer 2 auswählen
Telegramm editieren
Sperrzeit 15 ms
zyklisch senden
 

 

6.4.6 Quit Programm Simo verlassen

 


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